Donnerstag, 23. Juni 2016

Gewitter in Lohals/Langeland


Mittwoch, 22. Juni 2016
Nach Durchzug einer Regenfront sind wir erst nach Mittag in Kappeln losgekommen. Bei zuerst mäßigem Wind sollte es nach Fehmarn gehen. Als der Wind weiter nachlässt, ändern wir den Kurs Richtung Nord und können bei etwa halbem Wind gute Fahrt machen. Gelandet sind wir dann gegen Abend in Dyreborg, einem kleinen, schnuckeligen Fischerhafen südlich von Faborg. Bei bestem Wetter konnten wir im Cockpit zu Abend essen und den Ausblick auf  bei die dänische Südsee genießen.





Donnerstag, 23. Juni 2016
Heute sind wir zeitig aufgebrochen und bei leichtem bis mäßigem Wind Richtung Svendborg gekreuzt. Im Svendborgsund führt der Düseneffekt zu erfreulich zügiger Fahrt und als ganz große Ausnahme setzt sogar der Strom in unsere Richtung. Hinter Svendborg müssen wir kurz den Motor zu Hilfe nehmen, da der Wind genau von vorn kommt und im engen Fahrwasser bei Troense ein Aufkreuzen nicht möglich ist. Schon bald können wir aber wieder die Fock setzen und die Maschine abstellen. Mit halbem Wind geht es dann zügig mit über 6 kn Richtung Norden. Als Ziel haben wir uns Lohals, nördlichster Hafen von Langeland ausgesucht, und kommen bei bestem Wetter dort an . Hier ist noch Vorsaison: lediglich 5 Boxen sind von Passanten belegt. 
Über Land braut sich ein Gewitter zusammen, das dann aber gegen den Wind Richtung Langeland aufzieht. Innerhalb von 30 Sekunden dreht der Wind um 180 Grad und lässt die Boote im Hafen bei Böen von bis zu 42 kn und sturzbachartigem Regen 30 Grad Schräglage schieben. 

Gewitterwolke mit Böenwalze in Lohals
Erste Böen treffen den Hafen von Lohals

Nicht nach, sondern zwischen zwei Gewittern

Nach Durchzug des zweiten Gewitters wird uns ein traumhaft schöner Sonnenuntergang beschert. 


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